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  Als folge der Teilnahme am Commandomarsch 2008 in Spean Bridge / Schottland, wurde eine weitere Sektion gebildet.

No. 10 ( Inter-Allied ) Commando. 3. (X) Troop.

History

Als Deutschland im Zweiten Weltkrieg Frankreich besetzt hatte, konnten die Briten mit regulären Truppen keine militärischen Aktionen auf dem Festland durchführen. In Folge dessen und auf Grund eines Vorschlags von Brigadegeneral Dudley S. Clarke bildete man ab 1940 britische Commando-Truppen aus, die im europäischen Kernland und Norwegen operieren sollten. Clarke empfahl die Bezeichnung Commando in Anlehnung an die bereits erwähnten Buren-Einheiten. Obwohl auch Winston Churchill diesen Namen favorisierte, wurde von einigen hochrangigen Offizieren die Bezeichnung Special Service vorgeschlagen. Beide Begriffe existierten später nebeneinander.

Die Commandos wurden aus britischen Freiwilligen gebildet. Die Ausbildung schnitt man im weiteren Verlauf des Krieges direkt auf die jeweiligen Einsatzorte zu. Operationen sollten schnell und präzise durchgeführt werden und nicht länger als 36 Stunden andauern.

Als erstes wurde das No. 9 Commando gebildet, später kamen dann weitere dazu. Unter ihnen auch das No. 10, welches aus freiwilligen besetzter Gebiete bestand. Das No. 10 Interallied Commando wurde 1942 in Fort Wiliam, Nevin in Süd-Wales aufgestellt. Obwohl die Soldaten aus allen Herren Ländern, resp. von den deutschen besetzten Gebieten stammten, stand das N0. 10 unter britischem Kommando.

Das No. 10 setzte sich wie folgt zusammen:

  • No 1 Troop - French
  • No 2 Troop - Dutch
  • No 3 Troop - Refugees from Axis countries (also known as "X Troop")
  • No 4 Troop - Belgian
  • No 5 Troop - Norwegian
  • No 6 Troop - Polish
  • No 7 Troop - Yugoslavian

Später kamen drei weitere Trupps dazu, eine französische und zwei belgische. Die Truppgrösse veriierte sehr, da nicht von allen Nationalitäten genügend freiwillige verfügbar waren.  Durchschnittlich bestand ein Trupp aus 4 Offizieren und 84 Mannschaften, jedoch waren es beim jugoslawischen Trupp nie mehr als 2 Offiziere und 14 Mann. Der norwegische 5. Trupp hatte von 1942-45 jewiels die Stärke von 120 Mann.

 

 

Die erste Aktion fand am 23. Juni 1940 statt. 120 Soldaten führten eine Aufklärungsoperation an der französischen Küste durch, die mit Ausnahme des Propagandawertes jedoch keinen sehr hohen militärischen Nutzen hatte. Das erste wirklich erfolgreiche Unternehmen fand am 3. Mai 1941 in Norwegen statt, als einige leicht verteidigte Inseln durch den 3. und 4. Commando-Trupp besetzt und mehrere Schiffe sowie Treibstoffdepots zerstört werden konnten.

Eine der bekanntesten Unternehmungen war Operation Biting, die am 27. Februar 1942 mit der Luftlandung von 119 Soldaten bei Fort Bruneval in der Nähe von Le Havre ihren Anfang nahm. Das Ziel der Einheit war die Eroberung des Funkmessgerätes Würzburg, das zur Koordinierung von Flugabwehrfeuer genutzt wurde. Man unterteilte die Commandos in vier Gruppen, die unterschiedliche Aufgaben übernahmen. Gruppe 1 schaltete den Verteidigungsgürtel aus, der die Station umgab. Gruppe 2 besetzte die Station und erbeutete das Würzburg-Gerät. Die dritte Gruppe eroberte direkt Fort Bruneval und nahm mehrere deutsche Gefangene. Eine vierte Gruppe sicherte schließlich den Rückzug zu verschiedenen Booten und Flugzeugen, welche die Soldaten wieder nach England brachten.

  Der Erfolg dieser und ähnlicher britischer Unternehmen veranlasste Hitler zu dem so genannten Kommandobefehl, in dem er anwies, alle gestellten Soldaten dieser Einheiten „bis auf den letzten Mann niederzumachen“. Kommandos, die als Agenten oder Saboteure ins Land gelangten, sollten dem Sicherheitsdienst übergeben werden, wo man sie unverzüglich zu exekutieren hatte.

Trotz dieses rücksichtslosen Vorgehens gegenüber den Commandos konnten im folgenden Kriegsverlauf weitere spektakuläre und erfolgreiche Unternehmen u.a. im Nahen Osten und in Italien durchgeführt werden. Die Royal Marines Commandos setzten 1946 die Tradition der ursprünglichen Truppen fort.

1942 stellten die Amerikaner in Nordirland Ranger-Verbände unter William Darby auf. Das erste größere Unternehmen, an dem diese Truppen teilnahmen, wurde am 19. August 1942 in der Nähe von Dieppe ausgeführt (Operation Jubilee). Der Einsatz scheiterte jedoch unter hohen alliierten Verlusten, da der deutsche Widerstand unerwartet stark ausfiel. Ihre erste eigenständige Aktion führten die Ranger im November 1942 in Nordafrika durch (Operation Torch).

Im Pazifikkrieg erlangte die Sparrow Force große Berühmtheit. Den 1.000 bis 2.000 Australiern und Holländern gelang es zusammen mit einheimischen Helfern 1942/43 in der Schlacht um Timor eine komplette japanische Division (etwa 12.000 Mann) auf der Insel zu binden.

Battle Honours Commandos

  Vaagso   Norway 1941  
St. Nazaire   Dieppe  
Normandy   Dives Crossing  
Flushing   Westkapelle  
Rhine   Leese  
Aller   NW Europe 42/44/45  
Litani 1940 - 45 Syria 1941  
Steamroller Farm Sedjenanea Djebelchoucha  
North Africa 41-43 Landing in Sicily Pursuit to Messina  
Sicily 1943 Porot San Venere Termoli  
Salerno Monte Ornito Anzio  
Valli Di Comacchio Argenta Gap Italy 1953-45  
Greece 1944-45 Crete Madagascar  
Adriatic Middle East 41/42/44 Alethangyaw  
Myebon Kangaw Burma 1943-45  

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