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Royal Air Force Sektion
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Nachdem im
Jahre 2006 die Zusammenarbeit mit den Jet Alpin Fighters
www.jaf.ch zustandgekommen ist,
hat sich aus dem 6th DLI heraus eine kleine Gruppe gebildet die
sich zusätzlich auf die RAF spezialisiert hat und weiter dabei
ist sich zu komplettieren.
Unterdessen
ist die Gruppe auf 10 Mann angewachsen, welche hauptsächlich
Uniformen und Ausrüstungen des Bomber Command der Jahre 1943 -
1945 zeigt. |
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Geschichte (1918-1939)
Die Royal Air
Force wurde am 13. Mai 1912 durch königliche Anordnung als Royal
Air Force gegründet und an die Stelle des Flugstabes der Royal
Engineers trat. Am 1. April 1918 kam es zum Zusammenschluss
zwischen der Royal Naval Air Service (RNAS) des königlichen
Geschwaders welches ab sofort unter dem Befehl des
Luftfahrtministeriums stand.
Die
Zusammenfügung der beiden Corps wurde aus den Lehren des 1.
Weltkrieges gezogen. Die RAF war danach mit über 20'000
Flugzeugen die grösste militärische Luftflotte der Welt.
Die Jahre
zwischen den beiden Weltkriegen blieb für die RAF jedoch sehr
ruhig. Man transportierte Post und Güter. Militärische Aufgaben
gab es kaum. Ausser 1928, als die RAF half in Afghanistan
Zivilisten zu Evakuierung. 1936 wurden die ersten grossen
Reorganisationen durchgeführt.

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Der 2. Weltkrieg
(1939-1945)
England trat kurz
nach de
m Deutschen Überfall auf Polen im September 1939 in den Krieg ein.
Operation
Dynamo
Ihren ersten
grösseren Einsatz absolvierte die RAF im Mai 1940 bei der Evakuierung
von Dünkirchen.
In 101 Patrouillen
flogen die Piloten in 9 Tagen 4822 Flugstunden, wobei 265 Feindflugzeuge
zerstört wurden. Von den 32 verfügbaren Gruppen, von denen immer nur die
hälfte im Einsatz stehen konnte, war im Endstadium fast keine Substanz
mehr vorhanden. in 9 Tagen verlor man 177 Flugzeuge, davon 106 Jäger,
welche in der bevorstehenden Luftschlacht um England fehlten.
Battle of
Britain
Im August 1940 begann
die Luftschlacht um England als Vorbereitung der Deutschen Invasion auf
der Insel (Unternehmen Seelöwe). Mit grossen Bombenangriffen auf
militärische wie auch zivile Ziele versuchte die Luftwaffe eine
Kapitulation zu erzwingen. Weiter sollte die RAF komplett vernichtet
werden.
Grössere Angriffe
deutscher Flieger gab es ab dem 10. Juli 1940, wobei hauptsächlich
Konvois im Ärmelkanal und in der Themsemündung angegriffen wurden. Durch
die hohen Verluste der Konvois wurde die durchfahrt durch den Kanal
verboten.
Am 12. August ging
die Luftwaffe über die Radarstationen bei Dover und Portland
anzugreifen. Die 200 Bomber konnten die Stationen aber nur für 6 Std.
lahm legen. Tags darauf war "Adlertag", wobei jetzt die Einrichtungen
der RAF Ziel der deutschen Angriffe wurden. Auf Keith Parks 11 Fighter
Group hatten sie es vor allem abgesehen. Diese schützen mit ihren Jägern
den Süd-Osten, einschliesslich London. Weiterhin waren auch Küstennahe
Radarstationen immer wieder Ziel feindlicher Angriffe.
Am 15. unternahm die
5. Luftflotte von Norwegen aus einen Angriff auf Ziele im Norden von
England. Von deutscher Seite ging man davon aus, das alle englischen
Jäger im Süden bei der Verteidigung von London seien. Die Bomber konnten
jedoch nur auf den Schutz der Me110 zählen, da die Me109 eine zu geringe
Reichweite hatte. Die deutschen Verluste waren hoch wie nie wieder
während der ganzen Luftschlacht. Die Luftflotte erholte sich nur schwer
von den Verlusten. Der Tag ging bei der RAF als The Greatest Day ein.
Drei Tage später
sollte als the Hardest Day in die Geschichte eingehen. Neben 100
Deutsche Flugzeugen starben 17 Piloten, 17 wurden gefangen genommen. Die
RAF verlor 136 Flugzeuge und 30 Piloten, wobei 60 Maschinen am Boden
zerstört wurden. Bei denen am Boden zerstörten befand sich aber keine
einzige Hurricain oder Spitfire.
Ab dem 24. August
wurden die Angriffe immer weiter ins Landesinnere vorgenommen, was vor
allem für die deutschen Jagdflieger zum grössten Problem wurde.
Je länger der Kampf
ging, desto unwahrscheinlicher waren die Äusserungen der deutschen
Propaganda, sowie auch der deutschen Führung, das die RAF nur noch über
max. 50 Flugzeuge verfügen würde. Jedoch verfügte die RAF über nie
weniger als 650 Flugzeuge.
In der Nacht vom 25.
August flogen Lancaster Bomber einen Angriff auf Berlin, was dem Göring
den Namen Meier einbrachte!
Als Reaktion lies
Hitler ab dem 7. September London angreifen. Dies nun bei Tag und Nacht.
Dadurch das nun die Flugplätze nicht weiter angegriffen wurden, konnten
sich die RAF Jäger zum ersten mal richtig erholen und ihrerseits nun in
grösserer Anzahl Angriffe auf Deutsche Bomber fliegen. Dazu wurde nun
auch die 12 Fighter Group unter Air Vice Marshall Leigh-Mallory
eingesetzt.
Die Bombardierungen
am Tag in grösserem Ausmass sollten sich noch bis am 29. Oktober 1940
hinziehen. Die in der Nacht bis Mai 1941.
Die Verluste
der RAF vom 10. Juni bis 10. Oktober 1940:
544 Piloten sind
gefallen, 1.547 Flugzeuge wurden zerstört, davon 915 im Luftkampf
abgeschossen
Die Verluste
der Luftwaffe:
2.000
Luftwaffenangehörige gefallen, 2.600 Luftwaffenangehörige vermisst oder
in Gefangenschaft, 2.200 Flugzeuge wurden zerstört, davon 1.733 im
Zeitraum vom 10. Juli bis 31. Oktober im Luftkampf abgeschossen
Ab dem Sommer 1942
flogen alliierte Bomberflotten kontinuierlich schwere Angriffe gegen
deutsche und italienische Städte und Industrieanlagen. Die Verteidigung
des deutschen Luftraumes schien zunächst schwierig, aber möglich. Die
RAF flog in dieser Zeit zumeist Nachtangriffe und gezielte Bombardements
auf die Infrastruktur und Rüstungsindustrie. Ab Sommer 1943 begannen
geschlossene US-Bomberverbände zusammen mit der RAF unter ihrem
Oberkommandierenden Sir Arthur Harris Flächenbombardements
durchzuführen. Die Bomberflotten der RAF waren nun bis zu 1.000
Flugzeuge stark, viele davon schwere viermotorige Bomber. Die deutsche
Luftabwehr war deutlich unterlegen. Die RAF und die US Air Force
stimmten ihre Bombardements untereinander ab. Bis Kriegsende wurden nun
gezielt Flächenbombardements auf Wohngebiete deutscher Großstädte
geflogen, bei denen Brand- und Phosphorbomben gezielt dazu eingesetzt
wurden, große Brände zu entfachen, um eine möglichst großflächige und
vollständige Zerstörung zu erreichen. Solche Luftangriffe wurden u. a.
auf Dresden, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln geflogen. Das Ziel
dieser Aktion sollte es sein, den Widerstandswillen der deutschen
Bevölkerung zu brechen.
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