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Frock, white, Aircrew
22G/63
Der Aircrew Frock
welcher die Besatzungen in luftiger Höhe vor der Kälte
schützen sollte war jedoch weder weiss noch war es ein
Frack.
Der aus reiner Wolle
hergestellte Sweater wurde er unter fast jeder Uniform
getragen , selbst unter der Service Dress Jacke.
Der hohe Kragen und die Wolle sollten
auch dabei helfen die Wärmezirkulation unter den Suits zu
verbessern. |
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Service Dress
Der
Sergeant rechts und ein Private links tragen beide Service Dress Uniformen
und dazu ein Sidecap. Der Sgt. eines mit schwarzen
Kunststoffknöpfen, wie diese oft ab 1943 anzutreffen waren.
Beide tragen auf der Brust die Wings
welche sie als Besatzung eines Bombers identifizieren.
Die Wings auf der Brust des Airgunners
sind mit einem AG versehen. Es gab dabei eine ganze Fülle von Wings mit solchen Abkürzungen:
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N |
Navigator |
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NW |
Navigator /
Wireless Operator |
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O |
Observer |
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S |
Air Signaller |
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FE |
Flight Engineer |
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AG |
Air Gunner |
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B |
Air Bomber |
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RO |
Radio Operator |
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RAF |
Pilot |
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E |
Engineer |
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WAG |
Wireless Op /
Air Gunner |
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Bilderklärung:
Ein Warrent Officer 1st Class (rechts) mit
einer four Pocket Service Dress blue grey Tunik. Die Service
Dresses die an die Mannschaften und NCos abgegeben wurden
waren aus Wolle und eher rauh. Offiziere die ihr Uniformen
meist selbst anfertigen liesen, trugen Uniformen aus
baratheat Woll.
Dieser WO hat sich die Uniform auch
selbst besorgt. Auf den Ärmeln sehr schön zu sehen die WO
Abzeichen. Auf der Brust das Pilotenabzeichen der RAF.
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War, Service Dress & Air
Crew blue grey
Das War,
Service Dress, war eigentlich identisch mit dem Battle dress
der Army, ausser das es nie eine Version mit unverdeckten
Knopfleisten gab.
1941
eingeführte Dress gab es in 2 Versionen. Die eine Version
kam als "War, Service Dress" zum Einsatz, welche
gleichgestellt wurde mit der herkömmlichen Service Dress
Uniform. Die andere war für Air Crews und wurde auch so
genannt. "Air Crews blue grey".
Nach der Landung in der Normandie
wurden die Aircrew im taktischen Einsatz mit den
khakifarbenen Battle Dress der Army ausgestattet um bei
einem Absprung hinter den feindlichen Linien nicht so
aufzufallen mit dem blau der RAF Jacken.
Bilderklärung:
Ein Engineer im Range eines Sergeants.
Um im Flugzeug nirgens hängen zu bleiben hat er die
Schulterklappen abgeschnitten. Er trägt unter der Air Crew
Jacke einen weissen Sweater. Dazu 1943 Escape Boots mit
weissen Sea Boot Socks. |
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Officers coat
Wie schon beim WO erklärt wurden die
Uniforme der Offiziere selbst besorgt. Um einen solchen
privat beschafften Coat handelt es auch hier. Im Gegensatz
zu den Modellen der Mannschaft besitzt dieser Coat einen
Gürtel. Man kann jedoch daraus nicht prinzipiell sagen das
alle Offiziersmäntel Gürtel hatten, diese waren aber sehr
beliebt.
Dieser Caot gehört
ursprünglich einem Navigator im Range eines
Flying Officers. |
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Irvin Suit
Die Irvin Jacke ist wahrscheinlich der
Synonym für die RAF Piloten des 2. Weltkrieges, obwohl diese
meistens von den Bomber und Coastal Command Besatzungen
verwendet wurde. Die Irvin Jacke, sowie die Hose waren mit
Schafffell gefüttert um die kalten Temperaturen in 8-10'000
Meter unbeschadet zu überstehen. Offiziell wurde der Irvin
Suit bis in den Herbst 1943 an die Bomberbesatzungen
abgegeben.
Bilderklärung:
Vor dem Abflug einer Bomberstaffel.
Der Bordschütze trägt ein paar Flying
Boots, sowie eine Irvin Hose. Die Hose ist eine art Latzhose die
man mit Hilfe von 2 Reisverschlüssen vorne komplett öffnen
konnte. Darüber dann die 1941 Meawest und ein Observer Parachute
Harness. |
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1930 Pattern Flying Suit
22C54 - 779
Der aus leichtem wasserabweisendem
grünlichen Stoff hergestellte 1930er Flying Suite war das
direkte Nachfolgemodell des 1. Weltkrieg Sidcot Suites.
Geschlossen wurden der Anzug durch
einen durchgehenden Reisverschluss an der Frontseite. Die
beiden Beintaschen waren mit Fell gefüttert, damit der
Träger seine kalten Hände darin aufwärmen konnte.
Der Flying Suite wurde ab 1930 bis
Ende des Krieges getragen. |
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1941 Pattern Sidcoat Suit
22C773 - 779
(electrically wired)
Der 1941 wurde im Gegensatz zu
ihren Vorgängern, dem 1930 und 1940 Sidcoat Suite
elektrifiziert. Kleine Drähte die sich durch den ganzen
Anzug ziehen können durch den Anschluss an das 24Volt Netz
der Flugzeuge beheizt werden. Jedoch reichten die Drähte
alleine nicht. Sogenannte Quilted kapok sollten vor der
Kälte schützen. Weiter sollten diese auch Auftrieb geben im
Falle eines Absprunges ins Wasser. Der Fellkragen konnte mit
ein paar griffen mit Hilfe von Knöpfen vom Kombi gelöst
werden. Der Sidcoat hatte aber sehr viele schwächen. So sog
das Material Treibstoff und Öle sehr schnell auf und war
nicht sehr widerstandsfähig und zerriss oft.
Bilderklärung:
Eine typische Kombination die
Bomberbesatzungen im Bomberkrieg gegen Deutschland in
den Jahren 1941 / 42 trugen. Über dem Suite wurde eine 1941
Mae Wets und ein Observer Parachute Harness getragen, an
welchem der Fallschirm eingehakt wurde. |
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Taylor Buonyancy Suit
22C / 738-740
Um die
Besatzungen im modernen Bombereinsatz weiter besser zu
schützen, vor allem beim Absprung ins Wasser wurden die
Suits weiterentwickelt.nDazu gehörte der Taylor Buonyancy
Suit. Der aus dem gleichen Material wie die 1941 Mae West
hergestellte Suit ist dunkelbraun gefüttert und zudem mit
kapok gefüllt. Dies sollte genügen auftrieb im Wasser geben.
Ebenfalls war der Anzug elektrifiziert, und zwar im gleichen
Umfang wie der 1941 Pattern Sidcoat Suit.
Der Suit kam vor allem bei den
schweren Bombern zum Einsatz.
Bilderklärung:
Schwerer Bomberschütze Ende 1943. Über
dem Suite trägt der Schütze einen Observer Parachute Harness.
Dazu 1941 Pattern Flying Boots. Einen Type D Helm, einer
Type H Maske und einer Mk. VIII Brille mit getönten Gläsern.
Da der Suite selbst als Schwimmweste zähle, konnte die Mae
West weggelassen werden.
Der Observer
Parachute Harness wurde hauptsächlich beim Coastal Command
und dem Bombercommand eingesetzt. Auf dem mit einem
Zentralverschluss versehene Harness konnte der
Fallschirmsack eingehakt werden. |
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Fighter Pilot 1944/45
Die Spitfire Piloten trugen in den
Jahren 1944/45 im Gegensatz zu Beginn des Krieges nur noch
die War, Service Dress (Battle Dress). Dazu ein paar 1943
Escape Boots sowie eine 1943 Mae West. Der Flygt Sergeant
trägt auch einen Type D Helm und eine Glasklare Mk. VIII
Brille. Mae West zu erkennen einen Waist Belt in RAF blau
mit einer Magazintasche links und einem Revolver rechts. |