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Weisse Schneetarnkleidung sollte dem Soldaten
helfen, sich besser der Umgebung anzupassen und wenn möglich zusätzlich
warm zu geben.
Die ersten weissen Tarnanzüge verwendeten die
britischen Truppen schon im ersten Weltkrieg an der Westfront.
Im 2. Weltkrieg wurden zwei verschiedenen Modelle
verwendet.
Einen leichten und einen schweren. Der leichte ist
ein taschenloser Zweiteiler, der aus einfacher Baumwolle hergestellt
worden ist. Darunter musste man sich schon sehr warm anziehen, den er
bot keinen zusätzlichen Schutz vor der Kälte.
Das dickere und aufwändiger hergestellte (unten
beschrieben) Modell besteht aus einer Jacke und Hose aus dicker weisser
Baumwolle und hat vier Taschen auf der Jacke, respektiv 1 Tasche auf der
Hose.
Belgien im Dezember 1944.
Eine englische Infanteriepatroullie trifft auf Fallschirmspringer
der 6th Airborne Divison.
Um der Tarnung besser
gerecht zu werden, wurde beim tragen der Snow Smocks auf das
Webbing verzichtet, da es zu sehr aufgefallen währe. Nur das
Patronenbandulier wurde mitgenommen. Solche Anzüge wurden nicht
bei grossen Operationen verwendet, sonder hauptsächlich für
Patroullien und Sondereinheiten abgegeben.
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Die Jacke verfügt über vier Taschen und
konnte unten zusammengebunden werden. Die Kapuze kann jedoch nicht
über den Helm gezogen werden.
Die Hose hat gleich wie die
Battle-Dress Hose eine Beintasche und wurde oben nur
zusammengebunden. Alles ist weit geschnitten, um genügend
Bewegungsfreiheit zu haben.
Meist wurden die Handschuhe verwendet, die
jeder Soldat gefasst hatte, jedoch gab es auch spezielle weisse
Handschuhe für den Snow Smock.
Hier gut zu sehen, diese konnten einfach um
den Hals gehängt werden. |
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Die Tarnung ist fast perfekt, der Soldat
verschmelzt mit dem Hintergrund. |
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Alle drei
Smock-Modelle die fast identischen geschnitten sind. Links
der oben behandelte Snow, in der Mitte der Camoflage
Windproof und rechts der Windproof Smock. Der Mittlere wurde
in Europa neben wenigen Infanterieeinheiten vor allem von
der SAS verwendet. |
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