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Waffen und Granaten

 

 

Während des 2. Weltkrieges wurden viele Waffen weiter und neu entwickelt oder man behalf sich mit Waffen vom Gegner. Die hier abgebildeten Waffen sollen einen Überblick über die Bewaffnung der englischen Truppen geben.

 

 

 

Bild folgt

 

 

 

  Machete:

Die Machete wurde bei diversen Truppenteilen verwendet. Bei der Bren Gruppe trug sie der Lance Corporal, auf Burma fast jeder Soldat.

 

     
 

Bajonett Mod. 08:

Das 08 Bajonett stammte noch aus dem 1. Weltkrieg und wurde zusammen mit der Enfield No. 1 Hauptsächlich in England, Afrika und Italien getragen.

     
 

Spike Bajonett:

Das Spike war ein kleines aber sehr effektives Bajonett was zu sehr schwerer Verwundung des Gegners führte. es konnte für den Nahkampf und zum suchen von Minen auf den Stiel des Schanzwerkzeuges gesteckt werden.

     
 

Commandodolch:

Dieser kleine Dolch wurde wie der Name schon sagt bei den Commandos, SAS und dem Army Air Corps verwendet.

     
  Enfield Revolver No. 2 Mk. I:

 

Kaliber: .38

Gewicht: 780 gr

Trommelmagazin mit 6 Schuss

 

Hergestellt von den Albion Motors Enfield R.S.A.F.

Getragen wurde der Revolver von den MG Trupps, Offizieren und allen Mannschaften die nicht mit einem Gewehr oder Maschinenpistole ausgerüstet waren, ausgenommen die Luftlandetruppen.

Ab 1942 wurde die Mk. IV an die Truppen abgegeben.

     
 

Browning FN Inglis No. 2 Mk. I:

Kaliber: 9 mm

Gewicht: 1.06 kg

Magazin mit 13 Schuss

 

Die FN HighPower wurde bei der Inglis in Canada hergestellt. getragen von dem Army Air Corps und den Commandos.

 

     
 

Colt 1911:

Kaliber: .45

Gewicht: 1.255 kg

Magazin mit 7 Schuss

 

Die wohl bekannteste Handfeuerwaffe der Welt. Der 1911 Colt wurde nur vereinzelt bei den englischen Truppen verwendet. Commandos, Royal Marine Commandos und Army Air Corps.

 

     
 

P-14 Rifle:

Kaliber: .303

Gewicht: 3,9-4,1 kg

 

Die P-14 wurde ein wenig später als die Enfield Mk. I in den Bestand der englischen Armee aufgenommen, setzte sich jedoch gegen die Enfield nie richtig durch. Sie wurde später in Lizenz in den USA gefertigt. Man findet sogar Bilder aus der Gründerzeit der englischen Commandos, wo sie diese Gewehre noch tragen. Viele wurden während des Krieges an Russland geliefert, wo immer wieder mal ein paar tausend auftauchen.

     
 

No. 1 Enfield Rifle:

Kaliber: .303

Gewicht: 3,9-4,1 kg

Magazin mit 10 Schuss

 

Das Enfield Gewehr SMLE (Short Magazine Lee Enfield) Mk I oder von den Soldaten auch liebevoll "Smelly" genannt, wurde am 23.12.1902 als Nachfolger der bereits 1888 eingeführten Lee-Metford und Lee-Enfield Baureihe offiziell in Dienst gestellt. Das Lee-Enfield Gewehr ist nach seinem Konstrukteur James Paris Lee und der britischen Stadt Enfield benannt. Erstmals wurde dabei mit der bis dahin üblichen Praxis gebrochen, ein Gewehr mit grosser Lauflänge an die Infanterie auszugeben, während die Artillerie, bzw. die Kavallerie eine gekürzte Variante als Karabiner erhielt. Vielmehr wurde das SMLE als alleinige Standardwaffe an die gesamte Truppe ausgegeben. Hergestellt wurde die No. 1 von Royal Small Arms Factories: Enfield, BSA, Lithgow, Ishapore, LSA, Sparkbrook

     
 

No. 4 Enfield Rifle:

Kaliber: .303

Gewicht: 4 kg

Magazin mit 10 Schuss

 

Die Enfield No. 4 wurde zwar schon ab 1931 produziert, aber in grösseren Mengen gab es sie erst 1942, aus der No. 4 heraus entwickelte man dann auch die Sniper Version No.4 MK I (T), welche leicht modifiziert werden musste und mit einem dreifach vergrösserten Zielfernrohr ausgerüstet wurde. Hergestellt wurde sie bei der Royal Ordnance Factory in Fazarkeley, R.O.F Maltby, B.S.A.Shirley, SAL / CAL Long Branch in Canada und bei der Savage Arms Co. in den USA als Teil des Military Aid Plans.

 

     
  .303 Clips
     
  Munitionsbandouliere:

 Das letzte Fülldatum wurde jeweils mit einem Kreuz überstempelt.

     
 

Sten Mk II :

Kaliber: 9mm

Gewicht: 3,65 - 4,5 kg

Magazin mit 32 Schuss

 

Die Sten war eine vielseitige Waffe und war wahrscheinlich durch seine Einfachheit so erfolgreich. Fast bei allen englischen Truppenteilen wurde die Sten eingesetzt. Über besetzten Gebieten wurde sie auch zu tausenden abgeworfen, für die Kämpfer der Resistance. Damit eine Maschinenpistole überhaupt den Weg zu den englischen Truppen gefunden hatte, verdankt sie leider dem Umstand dass nach der Katastrophe bei Dünkirchen die Offiziere endlich die Wirkung und Stärken solcher Waffen einsahen. Die höchsten Stellen der englischen Armee wehrten sich strikte gegen die Einführung einer MPi, da die besagte Maschinenpistolen seien "billiges", ungenaues Spielzeug, genau richtig für Sicherungstruppen oder Milizen; der britische Soldat, als gut ausgebildeter Schütze, habe "etwas Besseres" verdient als diese Waffen.

Mk. II hatte einen Skelettkolben

Mk. V hatte einen Holzschaft und war für die Airborne Regimenter

 

     

 

Thompson M1921 & M1928 A1 Maschinenpistole (Tommygun):

Kaliber: .45mm

Gewicht: 4,42 kg

Magazin mit 20 oder 30 Schuss

Die aus Gangesterfilmen bekante Thompson wurde hauptsächlich von den Royal Marine Commandos und der Marine eingesetzt. Im Zuge des Lend-Lease-Vertrages wurden die Tommyguns bis 1942 importiert. Nach 1942 wurden die Thompson gegen die Sten getauscht, es gibt aber noch oft Bilder auf denen englische Soldaten 1944 noch die Thompson tragen.

 

     
  Bren Leichtes Maschienengewehr:

 

Kaliber: .303mm

Gewicht: 10,5 kg

Magazin mit 30 Schuss

 

Die ursprünglich in der Tschechoslowakei entwickelte Bren war mit einem Zweibein und einem leicht zu wechselnden Lauf ausgerüstet. Sie war eines der ersten leichten MGs der Welt und ohne Zweifel die beste Waffe ihrer Art in diesem Krieg. Es wurden fünf Versionen der Bren entworfen, so auch ein Nachkriegsmodell, das die Standard-7,62-mm-Patrone der Nato verschoss. Die Bren wurde als leichte Unterstützungswaffe bei der Infanterie eingesetzt. Aber auch auf Fahrzeugen wie dem Universal Carrier (Bren Carrier) oder dem Humber tat sie ihren Dienst. Hergestellt von der Royal Small Arms Factory, Enfield, Monotype Group und Inglis in Canada.

 

     
 

Light Mortar 2inch

Der 2inch Minenwerfer wurde ab 1941 an die Infanteriegruppen abgegeben uns sollte diese bei Feindkontakt unterstützen. Die Waffe wurde den jeweiligen Trupps zugeteilt. Es konnten 3 Arten von Minen über eine maximale Weite von knapp 500 Meter verschossen werden. Es gab HE ( High Explosive) und SMO (Smoke) und ILL (Läucht) Granaten. Bei einem Gewicht von 4.8 Kilogramm war die Waffe klein und handlich.

 

     
 

PIAT

PIAT (engl. Projector, Infantry, Anti Tank) war ein britischer Infanterie-Ladungswerfer aus dem Zweiten Weltkrieg. Es war eine der ersten Panzerabwehrwaffen, die Hohlladungsgeschosse verwendete.Die PIAT wurde zur gleichen Zeit wie die deutsche Panzerfaust und die US-amerikanische Bazooka entwickelt, um der Infanterie eine wirksame tragbare Panzerabwehrwaffe an die Hand zu geben.

Hersteller: ICI Ltd. und weitere

Dienstzeit: 1942–1950

Länge: 990 mm

Gewicht: 14,4 kg

Mündungsgeschwindigkeit: 137 m/s

Maximale Reichweite: 350 m

Effektive Reichweite: 100 m (gegen Panzer)

Munition:

Bomb HE/AT; Infantry Projector, AT, Mk 3/L

Gewicht: 1,3 kg

Länge: 422 mm

     
 

No 36 defensiv Grenate Mills:

Die erst 1915 eingeführte Mills Handgranate blieb bis nach dem 2. Weltkrieg die Standartgranate der britischen Streitkräfte. Alleine im 1. Weltkrieg wurden 75 Mio. Granaten verbraucht. Wie auch die amerikanische defensiv HG hatte sie einen Splittermantel.

 

     
  No. 82 "Gammon" Grenate:
     

Bild folgt

 

 

 

 

 

Hawkins Anti-Tank Mine:

Die Hawkins-Mine wurde nicht nur gegen Panzer, sondern sehr oft auch für Sabotage-Akte eingesetzt. Dank ihrem Magnet konnte sie leicht an allem möglichen Verstecken ohne Probleme angebracht werden.

     

 

 

 

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